Wissenschaftlicher Hintergrund

DIE ZU ERWARTENDEN EFFEKTE SONNEN- UND ERDMAGNETISCHER AKTIVITÄTEN AUF DIE ELEKTRISCHE INFRASTRUKTUR:

Bericht im Rahmen des  „First Annual World Summit on Infrastructure Security“ von 2010 mit Ausschnitten der Präsentation von Joseph McClelland „Schutz unserer krisenhaften Infrastrukturen: gesetzliche und ordnungspolitische Möglichkeiten“ (‚Protecting our Critical Infrastructures: Legislative and Regulatory Options‘). Joseph McClelland ist der Direktor des Office of Electric Reliability, U.S. Federal Energy Regulatory Commission (FERC).

BBC Newsnight Bericht, moderiert von Susan Watts:

http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/newsnight/9020059.stm

MAGNETIT-BIOMINERALISATION IM MENSCHLICHEN GEHIRN (Artikel in Englisch)

  1. J L Kirschvink,
  2. A Kobayashi-Kirschvink, und
  3. B J Woodford

Proc. Natl. Acad. Sci. USA
Vol. 89, pp. 7683-7687, August 1992
Biophysics

Obwohl das Mineral Magnetit (Fe3O4) von Bakterien, Protisten und einer Vielzahlen von Tieren biochemisch ausgeschieden wird, wurde es bisher in menschlichem Gewebe nicht nachgewiesen. Unter Laborbedingungen haben wir mittels eines ultrasensitiven supraleitenden Magnetometers ferromagnetisches Material in einer Vielzahl von Geweben des menschlichen Gehirns entdeckt. Bei Untersuchungen von Extrakten magnetischer Partikel von löslich gemachten Hirngeweben mittels hochauflösender Transmissionselektronenmikroskopie, Elektronenbeugung und Elementanalysen wurden Minerale der Magnetit-Maghemit-Gruppe entdeckt, welche in ihren kristallinen Morphologien und Strukturen stark denen ähneln, die von Bakterien und Fischen ausgeschieden werden. Diese Messungen mit magnetischer hochauflösender Transmissionselektronenmikroskopie implizieren das Vorhandensein von mindestens 5 Mio. Einzeldomänen-Kristallen pro Gramm für die meisten Hirngewebe und mehr als 100 Mio. Kristalle pro Gramm für die Pia mater und Dura mater. Daten zu den magnetischen Eigenschaften zeigen, dass die Kristalle in Klumpen von 50 bis 100 Partikeln vorkommen. Biogenes Magnetit im menschlichen Gehirn könnte für die beobachteten Effekte von Hochfeldsättigung  in den T1- und T2-Werten der Magnetresonanzdarstellungen verantwortlich sein und möglicherweise für verschiedene biologische Effekte niederfrequenter Magnetfelder.

http://www.pnas.org/content/89/16/7683.short

EFFEKTE VON SONNEN- UND ERDMAGNETISCHER AKTIVITÄT AUF DIE GESUNDHEIT:

Zusammenhänge im Auftreten monatlicher Todesfälle, solarer und geomagnetischer Aktivität während des letzten Jahrzehnts des zweiten Jahrtausends: die Litauische Studie 1990-1999.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12653184

Klinische Kosmobiologie: Auftreten von Todesfällen während 180 Monaten und kosmophysikalische Aktivität: die Litauische Studie 1990-2004. Die Rolle kosmischer Strahlung.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17998801

Geomagnetische Aktivität und erhöhte Sterblichkeit bei Ratten mit akuter (epileptischer) limbischer Labilität.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1428225

Stationäre Aufnahmen von Patienten mit epileptischen Anfällen und Schwindel in Zusammenhang zum Ausmaß  geomagnetischer und solarer Aktivität: Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1809861

Monatliche Anzahl von Frühgeburten und physikalische Aktivität in der Umwelt.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17715570

Plötzlicher Tod bei Epileptikern in Zusammenhang zu unerwarteten starken Anstiegen der geomagnetischen Aktivität: Prävalenz und potentielle Mechanismen.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7601551

 

AUSWIRKUNGEN ELEKTROMAGNETISCHER STÜRME AUF DIE ÖKONOMIE:

Federal Reserve Bank of Atlanta
Diskussionspapier 2003-5 PDF
Februar 2003

Playing the Field: Geomagnetische Stürme und internationale Aktienmärkte

Anna Krivelyova, Boston College
Cesare Robotti, Federal Reserve Bank of Atlanta

Diese Publikation dokumentiert den Einfluss von Erdmagnetstürmen auf die internationalen Kursgewinne. Für die meisten Länder in unserer Stichprobe finden wir, dass ungewöhnlich hohe erdmagnetische Aktivitäten negative und statistisch und ökonomisch signifikante Auswirkungen auf Aktienkursgewinne eine Woche nach dem Auftreten dieser Aktivitäten haben. Unsere Ergebnisse sind konsistent mit Veränderungen risikobereiten Verhaltens, welches durch depressive Störungen verursacht wird, da die Auftretenshäufigkeit von Depression und anderen psychischen Störungen während geomagnetischer Stürme beträchtlich steigt.

http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=Playing+the+Field%3A+Geomagnetic+Storms+and+International+Stock+Markets&btnG=&lr=