Die Sonne beeinflusst unser Leben weitaus mehr, als uns bisher bekannt war.

Da unsere Sonne auf ein seltenes Aktivitätsmaximum zusteuert, werden wir unmittelbar davon betroffen sein. Zweifellos bestimmt unsere Sonne unser Leben. Ohne unsere Sonne wäre auf unserer Erde kein Leben möglich. Physikalisch betrachtet kann man sagen, die Sonne erschafft Leben und erhält Leben aufrecht.

Was wäre, wenn unsere Sonne sogar die Geschicke unseres Schicksals mitbestimmen würde?  Betrachten wir die vorliegenden naturwissenschaftlichen Basisdaten, ist diese Frage mit einem eindeutigen Ja zu beantworten, so unglaublich dies auch erscheinen mag.  Tatsächlich wurde der Forschungsbereich, der sich mit der Sonne wissenschaftlich befasst, bereits 1915 begründet. Der sowjetische Physiker Prof. Alexsandr Chizhevskii taufte diesen Fachbereich Heliobilogie. Wie der Begriff bereits ausdrückt, wird hier der Aspekt der Sonne – eben Helio(s) – und der Biologie – die Lehre vom Lebendigen – zusammengebracht.

Allerdings hat sich der Fachbereich der Heliobiologie erheblich erweitert. Die für ihn relevanten Daten stammen aus nahezu sämtlichen Fachbereichen der Naturwissenschaften - von der Astrophysik, der Radioastronomie und der Geophysik, bis zu den medizinischen Fächern. Fassen wir die bekannten wesentlichen Forschungsergebnisse zusammen, kommen wir zu der klaren Erkenntnis, das sich die Erde in einem Prozess einer umfassenden Transformation befindet, bei der unsere Sonne eine herausragende Rolle übernimmt.

Aus physikalische Sicht sind es elektro-magnetische Felder, Radio- und Gravitationswellen, die als Einflussgröße in Erscheinung treten. Naturgemäß besteht die gesamte Materie aus diesen Feldern. Sie wechselwirken untereinander, sodass eine direkte Kommunikation zustande kommt. Sämtliche Stimmungslagen und Bewusstseinszustände werden einerseits durch unsere neuro-chemischen Moleküle (Neurotransmitter und Hormone) bestimmt, andererseits werden sie durch entsprechende Felder aktiviert und/oder inhibiert. Wie groß die Relevanz der äußeren elektro-magnetischen Felder für die neuronalen Strukturen unseres Gehirnes ist, lässt sich allein schon daran erkennen, dass sich die Resonanzfrequenzen unserer Erde – die so genannten Schumann Resonanz Frequenzen – kaum von den EM-Feldern unseres Gehirns zu unterscheiden sind.

Allein diese Übereinstimmung zeigt uns, dass die physisch-geistigen Aspekte unseres menschlichen Körpers mit äußeren Naturfeldern interagieren. Unser Körper steht permanent in Verbindung (Wechselwirkung) mit seiner Umwelt. Ähnlich wie die EM-Felder eines Handys nicht auf die räumlichen Masse des Handys begrenzet sind, und mit entfernten EM-Feldern und EM-Wellen interagieren. So bestehen direkte Verbindungen zwischen den EM-Feldern unseres Körpers und den EM-Feldern unserer Sonne. Im Grunde genommen steht unser biologischer Körper permanent in direkter Verbindung mit EM-Feldern aus dem gesamten Kosmos. Voraussetzung hierfür ist die Resonanz, d.h. die Gleichheit der Frequenzen. Resonanz kann nur zustande kommen, wenn die Frequenz zwischen Sender und Empfänger gleich sind.

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten sogar auf eine Resonanz zwischen den Radiowellen einer Supernova, die sich im Zentrum unserer Galaxis befindet und der Resonanzfrequenz unserer DNA. Seitdem die Resonanzfrequenz unserer DNA entdeckt wurde, halten einige Spezialisten aus der Astrophysik, im Weltall  Ausschau nach derartigen Frequenzen. Es handelt sich um die 150 MHz. 

Wie es aussieht, sind einige Radioastronomen tatsächlich fündig geworden. Sowohl unsere aktive Sonne, als auch einige hochenergetische Strahlungsquellen aus den tiefen Weiten unseres Kosmos, senden die Resonanzfrequenz unserer DNA aus.

Aus eigenen Forschungen sind mir die Wirkungen dieser 150 MHz bestens bekannt. So konnten diese Radiowellen (150 MHz werden den Radiowellen zugeordnet) bei befeldeten Probanden Halluzinationen auslösen. Diese Halluzinationen erweiterten die kognitiven Fähigkeiten der Probanden teilweise sehr erheblich. So konnten durch diese 150 MHz tatsächlich Zustände hervorgerufen werden, die mit einer Bewusstseinserweiterung einhergingen. Beobachtungen zeigen nun eine steigende Zunahme der Intensität dieser kosmischen Radiowellen.  Dass diese Ereignisse ihre Wirkungen auf unsere Wahrnehmungen und auf unser Bewusstsein haben, ist unverkennbar. Wie sich diese Einflüsse auf unser Bewusstsein tatsächlich auswirken, wird in meinem Film SOLAR REVOLTION gezeigt.

Was entscheidet über den Grad unserer Bewusstheit?

Hinter dieser Ebene verbergen sich die Phänomene: Klartraum (Luzides-Träumen) und Nahtod-Erfahrung. In diesen Zuständen, sind wir uns unserer Situation im vollem Umfang bewusst, obwohl wir zum Beispiel Träumen.

Hier verzerren sich die Zeit und Raum-Dimensionen teilweise ganz erheblich. So kommt es in diesen Zuständen nicht selten vor, das wir in bereits vergangene, oder zukünftige Prozesse Bewusst eingreifen können. Beobachtet man diese Prozesse messtechnisch etwas eingehender, ist festzustellen, das die Frequenz der aktiven Neuronen (3-8Hz) für dieses Phänomen verantwortlich ist. Konkret bedeutet dieses, das die alpha- und theta- Frequenzen dominieren, also der Frequenzbereich tiefster Entspannung (3-8 Hz.). Vergleichen wir ein solches aufgezeichnetes Signal eines Menschen, mit den Messdiagrammen der Erd-Frequenzen (Schumann-Resonanz), so werden wir eine frappierende Ähnlichkeit der Frequenzen und deren Kurvenform –zwischen Hirn und Erde erkennen:
 

Die linke Seite zeigt zwei elektromagnetische Frequenzen der Erde (Schumann-Resonanz). Rechts im Bild erkennen wir zwei  (im EEG gemessene) summierte elektrische Aktivitäten des Gehirns eines Menschen.

Eine beträchtliche Anzahl von Studien hat signifikante Wirkweisen physikalischer, biologischer und gesundheitlicher Natur aufgezeigt, die mit den Veränderungen der Sonnen- und der geomagnetischen Aktivität (S- GMA) in Zusammenhang stehen. Abweichungen der Sonnenaktivität, der geomagnetischen Aktivität und der Ionen/Elektronen-Konzentrationen der Ionosphäre stehen alle durch geophysikalische Vorgänge in höchstem Maße miteinander in Verbindung und sind stark vernetzt. Eine wissenschaftliche Schlüsselfrage besteht darin, welcher Faktor in der natürlichen Umwelt die beobachteten biologischen und physikalischen Wirkweisen auslöst. Zu den Auswirkungen gehören: Blutdruckveränderungen und ein veränderter Melatoninspiegel sowie die Zunahme von Erkrankungen und Todesfällen im Rahmen von Krebs, Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane, Herzproblemen und neurologischen Unregelmäßigkeiten. Viele berufsbezogene Studien haben herausgefunden, dass die Strahleneinwirkung durch ELF- Felder zwischen 16,7 Hz und 50/60 Hz den Melatoninspiegel erheblich reduziert. Sie wird mit den gleichen oder sehr ähnlichen Auswirkungen auf die Gesundheit in Zusammenhang gebracht wie die S-GMA-Effekte. Die Zellmembran besitzt ein elektrisches Feld in der Größenordnung von 105 V/cm. Die Elf Gehirnwellen agieren mit etwa 10-1 V/cm. Es wurde gezeigt, dass Fische, Vögel, Säugetiere und Menschen auf ELF-Signale reagieren, die bei einem Schwellenwert von 10-7 bis 10-8 V/cm gewebe-elektrische Gradienten von ULF/ELF oszillierenden Signalen erzeugen. Dies schließt eine non-lineare resonante Absorption der ULF/ELF oszillierenden Signale in Systeme mit ein, die natürliche Ionen-Oszillations-Signale im gleichen Frequenzbereich verwenden. Es wurden Nachforschungen angestellt über das seit langem bestehende, weltweit verfügbare natürliche ULF/ELF-Signal, dem Signal der Schumann-Resonanz, in Bezug auf einen möglichen, plausiblen biophysikalischen Wirkmechanismus bei den beobachteten S-GMA- Wirkweisen. Man fand heraus, dass das Signal der Schumann-Resonanz in hohem Maße mit den S-GMA Indizien der Anzahl der Sonnenflecken und dem Kp-Index korreliert. Der physikalische Wirkmechanismus besteht in der Ionen/Elektronen-Dichte der D-Region der Ionosphäre, die mit dem S-GMA variiert und die obere Grenze des Hohlraumresonators bildet, in dem das Signal der Schumann-Resonanz erzeugt wird. Dies bietet eine starke Grundlage für die Identifizierung der Signale der Schumann-Resonanz als den biophysikalischen S-GMA-Wirkmechanismus, in erster Linie durch einen Melatonin-Wirkmechanismus. Aus der Neurochemie ist bekannt, dass der Serotonin-, Melatonin-Metabolismus sich auch auf die Ausbildung der höheren Tryptamine auswirkt. So wandelt sich beispielsweise über die Dimethyltransferase Melatonin in 5-MeO-DMT um und weiter in 6-MeOTHBC. Diese Tryptamine zählen zu den psychoaktivsten Wirkstoffen. Sie führen de facto zu bewusstseinserweiternden Zuständen (Rick Strassman, University New Mexico, 1990 -1995).

Der neue Mensch

Unter der Berücksichtigung all dieser Ergebnisse halte ich die Frage für zulässig, ob nicht die Menschheit unmittelbar vor einem Evolutionssprung steht. Es ist davon auszugehen, dass der nächste Evolutionsschritt sich nicht primär in Form einer veränderten Morphologie vollzieht – es werden uns sicherlich keine größeren Schädel wachsen. Es ist doch erstaunlich festzustellen, dass zum „Neuen Menschen“ nichts wahrhaft Neues in ihm erwachsen muss, da sämtliche Voraussetzungen hierfür bereits vorhanden sind. In unserer DNA liegen 97 % inaktive “Junk-DNA” brach, die nur auf ihre Freischaltung wartet. Hinzu kommt, dass unsere Gehirnleistung nur zu einem Bruchteil seiner sinngegebenen Kapazität genutzt wird. In jeder Sekunde nehmen unsere Sinne etwa 40 Mrd. Bits auf. Nur etwa 30-50 Bits pro Sekunde erreichen unsere jeweils gegenwärtige Wahrnehmung – unser Bewusstsein. Ganz offenbar wird uns da Einiges vorenthalten. Ungeachtet dieses Missverhältnisses entspricht dieser kleine Datenrest dem, was wir als unsere Welt bezeichnen. Sofern sich unsere Wahrnehmungsfilter abschwächen, wird sich uns eine Istheit zeigen, die einer objektiven Wirklichkeit entspricht. Ähnlich wie seinerzeit Platon mit seinem „Höhlengleichnis“ auf den Unterschied zwischen der „Schattenwelt“ und der Realität hinwies, wird der „Neue Mensch“ sich aus seiner Höhle begeben.